SachaSocialSW_klein.jpg

Über mich

Aus Euskirchen,

für Euskirchen.

Eine Euskirchener Geschichte

"Ene Oeskerchener Jung"

 

Die Anfänge

Wenige Stunden vor Weiberfastnacht 1980 wurde ich in Euskirchen geboren. Aufgrund der zeitlichen Nähe zu Karneval ist es wohl auch zu der etwas merkwürdigen Schreibweise meines Vornamens „Sacha“ gekommen. Man muss sich das fehlende „s“ einfach dazu denken.

 

Aufgewachsen bin ich dann an der Frauenberger Straße, wo meine Eltern über viele Jahre die Gaststätte Oase gegenüber der Feuerwehr betrieben haben.

 

Ich besuchte den Kindergarten St. Martin im Hofpfad und die Martinschule in der Weststraße. Anschließend stand im Jahre 1990 der Wechsel zur Marienschule an.

Leidenschaft: Fußball

In meiner Freizeit ging nichts über meine Lieblingsbeschäftigung: Fußball. Angefangen beim SC Wisskirchen, dann natürlich lange beim ETSC und später als „Senior“ habe ich noch einige Jahre mit viel Freude beim SSV Lommersum gekickt. Gesellschaft und Vereine leben davon, dass sich Menschen tatsächlich engagieren und nicht nur in der Theorie oder am Biertisch alles besser wissen. In meiner Studentenzeit war ich dann noch fußballerisch im Bonner Betriebssport als Spieler und später auch als Trainer aktiv. Heute kicke ich noch in der Betriebssportgruppe unserer Stadtverwaltung, sofern es Zeit und Wehwehchen zulassen.

Studium

Nach dem Abitur im Mai 1999 habe ich mich für die Ableistung des Zivildienstes im Bonner St. Johannes-Hospital entschieden. Eine wirklich sehr lehrreiche und erfüllende Zeit, in der ich die große Bedeutung und Wichtigkeit der Pflegeberufe eindrucksvoll erleben konnte.

 

In dieser Zeit reifte auch der Entschluss, ein Studium der Rechtswissenschaften zu beginnen und dafür auch meinen Wohnort nach Bonn zu verlegen.

 

Meine beiden studentischen Pflichtpraktika habe ich in Euskirchen beim ersten Beigeordneten Thomas Huyeng und in der Anwaltskanzlei Hermans und Hermans absolviert. Zudem arbeitete ich als Dozent für Grundrechte an der Universität in Bonn.

 

  • 2006 1. Staatsexamen

Referendariat beim Landgericht Köln, Staatsanwaltschaft Köln (Abt. Betäubungsmittelkriminalität), Bezirksregierung Köln

  • 2008 2. Staatsexamen, Volljurist

Rechtsanwaltskanzlei

Zollkriminalamt in Köln-Dellbrück

Privat

Foto: Detlev Ackermann

Meine erste berufliche Station war eine mittelständische Rechtsanwaltskanzlei im Kölner Mediapark. Der Umstand, dass diese Kanzlei von einer größeren übernommen wurde, hat es mir ermöglicht, dem Anwaltsberuf den Rücken zu kehren und eine Verwaltungslaufbahn zu beginnen. Auch diese Entscheidung ist mir nicht sonderlich schwergefallen, weil ich früh gemerkt habe, dass mir die bloße Vertretung der Interessen der Mandanten einfach zu wenig ist. Ich wollte lieber globalere Prozesse anstoßen und die Dinge im Vorfeld gestalten, sodass sich das Zusammenleben nicht nur im Einzelfall verbessert.

Dazu hatte ich ab Januar 2010 beim Zollkriminalamt (ZKA) in Köln-Dellbrück die erste Gelegenheit. Das ZKA gehört heute zur Generalzolldirektion und ist als Pendant zum Bundekriminalamt für die Bekämpfung von Zollstraftaten wie z. B. Tabak- oder Rauschgiftschmuggel zuständig. Gleich am ersten Tag war ich Chef von etwa 25 erfahrenen Mitarbeitern. Seit dieser Zeit bekleide ich in der Verwaltung Führungsaufgaben. Nach mittlerweile gut zehn Jahren Führungserfahrung kann ich sagen, dass ich meinen Weg gefunden habe und trotzdem noch regelmäßig etwas dazu lerne. Viele spielen als Führungskraft irgendwelche Rollen. Das ist nicht mein Weg. Ich denke, nur Authentizität bringt den Betrieb auf lange Sicht weiter. Man kann sich auf Dauer ohnehin nicht verstellen, also sollte man von Anfang an einfach man selbst sein. Das allerwichtigste ist aber wahrscheinlich „Zuhören“. Eine Eigenschaft, die heutzutage leider viel zu selten praktiziert wird.

Inhaltlich war ich in den ersten Jahren beim Zoll dafür verantwortlich, die Ausfuhr von Kriegswaffen und Material, das für die Herstellung von atomaren, biologischen oder chemischen Waffen verwendet werden kann, zu verhindern. Eine sehr spannende Aufgabe und der Gelegenheit zur Zusammenarbeit mit zahlreichen Behörden im In- und Ausland.

Danach ging es für die nächsten etwa drei Jahre weniger um praktische Dinge, als vielmehr um theoretische Hintergründe und behördliche Selbstverwaltungsaufgaben. Ich durfte eine neu gegründete Einheit leiten und gestalten, die sich unter anderem mit der Erstellung von bundesweit einheitlichen Standards bei der Anwendung des Strafrechts befasst. Wir waren Anlaufstelle in diesen Fragen für etwa 40.000 Zöllner in ganz Deutschland.

Bundesministerium der Finanzen

Im Jahr 2014 ereilte mich dann der Ruf des Bundesministeriums der Finanzen (BMF). Ein Angebot, das man gemeinhin nicht ablehnen kann. So wechselte ich zur Zollabteilung des BMF nach Bonn. Insgesamt bin ich in dieser Zeit viel rumgekommen. Stark beeindruckt haben mich die Einblicke hinter die Kulissen der Häfen Bremerhaven und natürlich Hamburg sowie des Frankfurter Flughafens. Die logistische Leistung der Beteiligten dort ist absolut beeindruckend.

 

In den letzten zwei Jahren meiner Tätigkeit im BMF wurde die internationale Zusammenarbeit mehr und mehr zu einem Schwerpunkt. Sehr häufig war ich daher in Brüssel bei der EU-Kommission oder anderen Institutionen. Für Deutschland habe ich dort z. B. an der Verhandlung von EU-Richtlinien im Bereich des Tabakschmuggels oder der Geldwäsche teilgenommen.

Den Brüsseler Apparat konnte ich dabei sehr genau kennenlernen. Dies war auch ein wichtiger Grund, warum ich mich gegen eine weitere Laufbahn im Bundesministerium entschieden habe. Um es klar zu sagen, ich bin ein absolut überzeugter Anhänger der europäischen Idee. Leider ist es in der Brüsseler Welt durch die vielen mitwirkenden Institutionen, die komplexen Abläufe und den hohen bürokratischen Aufwand gelegentlich sehr zermürbend. In bestimmten Prozessen will es scheinbar nicht weitergehen. Die Bilanz am Ende eines Jahres über das tatsächlich Erreichte war mir einfach zu gering. Also entschloss ich mich, der theoretischen Ebene den Rücken zu kehren und mich dem Praktischen zu widmen.

Zurück in der Heimat: Fachbereichsleiter Recht und Ordnung

Mir war es lieber, für 60.000 Menschen tatsächlich etwas zu tun, als für viele Millionen Europäer hauptsächlich in der Theorie. Zu dieser Zeit wurde die sehr interessante Stelle des Fachbereichsleiters für Recht und Ordnung in meiner Heimatstadt Euskirchen frei. Ich habe keine Sekunde gezögert und erhielt nach dem erfolgreichen Auswahlverfahren die telefonische Zusage ausgerechnet während einer dieser Brüsseler Sitzungen. Meine Freude konnte kaum größer sein.

 

Seit Juli 2017 bin ich also endlich wieder zuhause! Es war die beste Entscheidung meines beruflichen Lebens. Alles, was ich mir erhofft hatte, ist auch tatsächlich eingetreten: es läuft sehr praxisnah, die Entscheidungswege sind kurz und die Gestaltungsmöglichkeiten enorm. Es wird nicht nur geredet, sondern auch gehandelt. Das allerwichtigste für mich ist aber, dass ich auf eine hervorragende Truppe gestoßen bin. Meine zurzeit etwa 80 Mitarbeiter (der Fachbereich Recht und Ordnung gehört zu den größsten der Stadtverwaltung Euskirchen) machen einen ausgezeichneten Job.

 

Zu meinem Fachbereich gehören sechs Ämter: Ordnungsamt, Straßenverkehrsbehörde, Standesamt, Bürgerbüro, Rechtsamt und die Feuerwehr. Die Leitung dieses Fachbereichs ist ein sehr abwechslungsreicher und vielschichtiger Job. Morgens kann man nie genau sagen, was einen den Tag über erwartet. Was wir in den letzten Jahren dort schwerpunktmäßig umgesetzt haben, lässt sich hier finden.

Wir leben und arbeiten in einer schönen Stadt mit ganz besonderen Menschen. Es lohnt sich, sich für unsere Stadt zu engagieren und sie jeden Tag noch ein kleines bisschen lebenswerter zu machen. Dazu gehört nicht nur die Arbeit an übergreifenden Projekten und Prozessen, sondern allen voran auch jede einzelne Begegnung mit den Euskirchener Bürgerinnen und Bürgern. Genau dafür stehe ich!

Neben dem Beruflichen muss natürlich auch Zeit für das Private bleiben. Am 02.04.2011 habe ich meine Frau Liane geheiratet, im gleichen Jahr kam unser Sohn Leo zur Welt. Sport ist weiterhin eine Leidenschaft, auch wenn ich zurzeit zu selten dazu komme. Ein Ziel habe ich mit der Teilnahme an einigen Halbmarathons und einem Marathon erreicht (Foto rechts: Detlev Ackermann). Die ersten 30 Kilometer beim Marathon waren sogar ganz nett…

Ein neues Kapitel.

Ich möchte mich noch stärker für meine Heimatstadt einsetzen und kandidiere daher für das Amt des Bürgermeisters der Stadt Euskirchen.

Es geht nicht um Parteipolitik. Es geht um Euskirchen.

 

Parteilos. Aus Überzeugung.

Seit ich denken kann, bin ich politisch interessiert. Dazu muss man keiner Partei angehören. Ich habe mehrmals darüber nachgedacht, in eine Partei einzutreten. Doch hier geht es mir wahrscheinlich wie vielen von ihnen: Meine Ansichten stimmen nicht zu 100 Prozent mit einer bestimmten Partei überein. Ich habe mich auch nie in alte Konzepte von „links“ und „rechts“ einsperren lassen. Meine Freiheit und Unabhängigkeit war mir stets wichtiger. 

 

Selbstverständlich sind Parteien ein grundlegendes Element einer Demokratie. Es braucht Parteien mit verschiedenen Ansichten und politischen Positionen. Doch vor Ort – in unserer Stadt und auf unseren Dörfern geht es nicht um große ideologische Debatten. Ich halte nichts von ideologischer Sturheit. Unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger wollen keine abstrakten politischen Debatten. Sie wollen Lösungen für die konkreten Probleme vor Ort. Ich glaube, dass wir als Stadt und Gemeinschaft am besten sind, wenn wir gemeinsam und parteiübergreifend an den besten Ideen und Lösungen für unsere Stadt arbeiten. Das ist es, was mich antreibt.

 

Meine Erfahrungen im Ministerium und in der Verwaltung haben mich gelehrt, dass man in der Lage sein muss, mit allen demokratischen Parteien zusammenarbeiten zu können. Nur so funktioniert eine Verwaltung am effektivsten für die Bürgerinnen und Bürger. 

 

Meine Unabhängigkeit hat mir die Arbeit mit dem Euskirchener Stadtrat erleichtert. Hier erfreue ich mich einer ausgezeichneten Zusammenarbeit mit allen aktuell im Rat vertretenen Parteien. Zurecht werden bei mir keine parteipolitischen Interessen vermutet. Mir geht es nicht um Parteipolitik, sondern um unsere Stadt. Ich versuche stets die bestmögliche Lösung für Euskirchen zu finden, ohne jeden parteipolitischen Hintergedanken. Der gesunde Menschenverstand ist mein Gradmesser.

 

Ich freue mich über die Unterstützung der SPD. Doch ich bin und bleibe parteilos. 

 

Ich kann verstehen, dass andere Parteien eigene Kandidatin aufstellen oder sich ausschließlich auf ihren Wahlkampf konzentrieren wollen. Doch auch für die anderen Parteien steht die Einladung weiter offen, sich der gemeinsamen Sache für unsere Stadt anzuschließen. Die Einladung geht an alle Menschen in Euskirchen, denen es um die Zukunft unserer Stadt geht.

Sacha Reichelt

Bürgermeisterkandidat für die Stadt Euskirchen

Kontakt:

Hochstraße 34

53879 Euskirchen

Email: kontakt@reichelt2020.de

  • Facebook
  • Instagram

© Sacha Reichelt 2020  |  Impressum | Datenschutz

  • White Facebook Icon
  • White Instagram Icon
Reichelt 2020 Logo_weiss.png