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Gehen wir an die Arbeit.

Meine Ziele für Euskirchen.

 

Ordnungs- und Sozialpolitik sind untrennbar miteinander verbunden. Am Beispiel des Viehplätzchenviertels, in dem ich aufgewachsen bin, ist der Wandel der letzten Jahrzehnte gut zu erkennen. Ohne einen ganzheitlichen Ansatz wird es uns nicht gelingen, dieses Viertel wieder zu stärken. Sowohl die Stadt als auch einige Hauseigentümer haben in der Vergangenheit zwar erwähnenswert investiert. Aber einige andere Eigentümer wiederum spielen hier nach wie vor nicht mit. Im Gegenteil findet hier mitten in der Stadt vor unseren Augen eine der größten Ungerechtigkeiten überhaupt statt, in dem beispielsweise Wohnungen auf dem Papier mehrfach oder zu Wucherpreisen an notleidende Menschen vermietet werden. Diese Wohnungen werden dann völlig überteuert über Sozialleistungen durch uns alle bezahlt. Hiergegen müssen wir dringend etwas unternehmen. Nur so werden für alle Eigentümer Anreize zur Investition geschaffen. Bleiben nötige private Investitionen hingegen aus, muss die Stadt (ggf. über EUGEBAU) als Käufer bereitstehen und anschließend das Viertel baulich weiter aufwerten.

Durch die Erstellung der neuen Euskirchener Stadtordnung habe ich als Leiter des Ordnungsamts gemeinsam mit der Politik und der gesamten Verwaltung endlich eine Grundlage geschaffen, um gegen Verschmutzungen und unsoziale Verhaltensweisen transparent und verbindlich vorzugehen. Diesen erfolgreichen Weg möchte ich weiterverfolgen. Hier darf nicht nach dem ersten Schritt Halt gemacht werden.

 

Bei der Erschließung neuer Wohngebiete darf auch der Anteil des sozialen Wohnungsbaus nicht zu kurz kommen. Es geht um unsere Stadt und unseren Raum. Bauprojekte prägen das Stadtbild für viele Jahre. Deshalb müssen die Interessen der Investoren besser in Einklang mit denen der Bürger gebracht werden, und zwar aller Bürger, gleich welcher Einkommensklasse sie angehören.

 

Unsere Fußgängerzone funktioniert, ist aber gefährdet. Daher muss sie weiter gefördert werden. Eine optische Aufwertung soll über eine Teilfreilegung bzw. Kanalisierung des Veybach nach Freiburger Vorbild („Bächle“) erfolgen. Wirtschaftsförderung insgesamt ist absolute Kernaufgabe und muss weiter angekurbelt werden. Gerade in Krisenzeiten darf auch vor Steuersenkungen nicht zurückgeschreckt werden, damit Gewerbesteuerzahler dauerhaft erhalten werden können. Euskirchen soll ein Wirtschaftsstandort sein, der hochwertige Arbeitsplätze anlockt und ausgewogen zwischen Ansiedlung und Flächenversiegelung abwägt.

 

Die Stärkung des ÖPNV ist ebenso aktive Umwelt- und Klimapolitik. Ob Autos, Fahrräder, Busse oder Fußgänger: Der öffentliche Raum muss für alle Verkehrsteilnehmer gleichermaßen da sein. Neben dem notwendigen Bau neuer Straßen darf daher insbesondere der Öffentliche Personennahverkehr nicht vergessen werden. Ich stehe daher für eine Förderung von Bus und Bahn durch eine Verbesserung der Taktung und eine Verbilligung der Tarife. Wer Klimaschutz im Straßenverkehr ernst meint, kommt hieran nicht vorbei. Euskirchen kann zu einer Smartcity mit Vorbildcharakter für die ganze Region werden.

 

Als Oeskerchene Jung ist mir Bürgernähe besonders wichtig. Dem Bürger zuhören ist der erste – und leider oft unterschätzte – wichtigste Schritt zu einer offenen Kommunikation auf Augenhöhe. Am wichtigsten sind mir hierbei die Vereine, die das Rückgrat der Gesellschaft sind. Menschen, die sich ehrenamtlich für andere einsetzen, können von der Verwaltung gar nicht genug Wertschätzung erfahren. Euskirchen gehört uns allen. Die besten Ideen kommen oft von den betroffenen Menschen selbst, daher muss die Bürgerbeteiligung vereinfacht und ausgeweitet werden. 

 

Die Digitalisierung von Schulen und der Verwaltung selbst muss vorangetrieben werden. Die Ansprüche des Bürgers an die Verwaltung haben sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Wer bürgernah sein will, muss weitere Dienstleistungen online anbieten. Es kann heutzutage nicht mehr sein, dass sich Bürger für einfache Verwaltungsaufgaben tageweise frei nehmen müssen. Im Fachbereich Recht und Ordnung sind bereits erste Projekte im Bürgerbüro und Standesamt umgesetzt. Hier müssen nach und nach weitere Leistungen hinzukommen, um den berechtigten Anspruch des Bürgers erfüllen zu können. Hier darf keine Zeit verloren werden.

Internet darf kein Neuland mehr sein

Die Entwicklung der Wahlbeteiligung in den letzten Jahren ist erschreckend. Selten kommen Zuhörer zu den Sitzungen des Stadtrats. Immer weniger Menschen scheinen sich für Politik zu interessieren. Gerade bei der Kommunalpolitik muss dies aber nicht der Fall sein und darf es auch nicht. Denn in der Kommunalpolitik geht es nicht um abgehobene Fragen, sondern um ganz konkrete Dinge hier vor Ort. Fragen, unter denen man sich viel einfacher etwas vorstellen und auch eine Meinung bilden kann. Es geht nicht um den NATO-Doppelbeschluss, sondern um die Höhe der Parkgebühren oder die Ausstattung der Schulen. Diese Fragen betreffen uns direkt selbst.

Auch den Parteien gelingt es zunehmend leider weniger, Menschen für die Politik zu interessieren. Als parteiloser Bürgermeister ist mein Ziel, die Menschen in Euskirchen stärker und ohne zwingendes parteipolitisches Engagement bei den Sachfragen mitzunehmen. Dies gilt insbesondere für junge Menschen, für die jetzt getroffene Entscheidungen noch in ferner Zukunft Bedeutung haben können. Als Bürgermeister werde ich die Kommunikation der Stadt Euskirchen im Internet erheblich ausbauen und für alle damit einen direkten Draht ins Rathaus legen. Alle Bürger sollen Entscheidungen, die sie betreffen rechtzeitig mitbekommen und sich dazu in einem gesitteten Rahmen äußern können. Als Nebeneffekt ist es der Stadt so auch möglich, aktiv eigene Veranstaltungen bekannt zu machen oder kurzfristig in Ausnahmelagen, wie bei einer Evakuierung nach Weltkriegsbombenfund oder jetzt bei der sich rasant ändernden Lage wegen der Corona-Pandemie, möglichst viele Menschen schnell zu erreichen. Im Jahre 2020 darf das Internet kein Neuland mehr sein.

Es geht nicht um Parteipolitik. Es geht um Euskirchen.

Sacha Reichelt

Bürgermeisterkandidat für die Stadt Euskirchen

Kontakt:

Hochstraße 34

53879 Euskirchen

Email: kontakt@reichelt2020.de

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