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  • Sacha Reichelt

Corona-Pandemie


Die Bekämpfung der Corona-Pandemie ist für die meisten von uns mit erheblichen Einschnitten verbunden. Am schwerwiegendsten sind die Einschnitte sicherlich für diejenigen, die selbst einen heftigen Krankheitsverlauf hatten oder gar einen geliebten Menschen verloren haben. Zum Glück ist es uns bisher durch große Disziplin und Zusammenhalt gelungen, die Zahl der verstorbenen Menschen zumindest im Kreis Euskirchen gering zu halten. Aber jedes einzelne Menschenleben zählt und ist schützenswert!


Über große Einschnitte berichten derzeit vor allem aber auch Familien mit Kindern und lokale Unternehmen. Die notwendig gewordene Betreuung der Kinder hat das Familienleben auf den Kopf gestellt. Eltern – und hier sind es auch heute immer noch in erster Linie die Mütter – sind stärker an ihre häusliche Umgebung gebunden als vorher. Neben der Kinderbetreuung wird von ihnen auch noch das Abliefern der täglichen Arbeit erwartet („Homeschooling“ neben „Homeoffice“). Parallel sind die Möglichkeiten der Entspannung und des Abschaltens beispielsweise durch die Schließung von Kinos, Theatern, Fitnessstudios, Schwimmbädern oder Saunen stark eingeschränkt worden. Diese Menschen tragen gerade erhebliche Lasten, ohne dass dies in der Gesellschaft besondere Berücksichtigung findet. Auch sie sind Helden des Alltags!


Diese Krise bietet aber gerade im Bereich Arbeit auch Chancen. Chancen, um Dinge zu ändern, die in der Vergangenheit nicht optimal gelaufen sind. Dinge, die man einfach schon immer so gemacht hat. So denken einige jetzt schon über eine weitere Flexibilisierung der Arbeitszeit oder eine Ausweitung des Homeoffice nach. Hierbei wird uns eine zügigere Digitalisierung sicher hilfreich sein.


Als Leiter des Ordnungsamts und des Gewerbeamts habe ich Kontakt zu zahlreichen Unternehmern mit den unterschiedlichsten Schicksalen. Vielen Unternehmern habe ich dabei ihre Liebe für ihre Sache und ihre Verantwortung für ihre Mitarbeiter ohne große Worte angemerkt. Dabei war ich nicht nur einmal beeindruckt von Kreativität und Kampfgeist. Das Ordnungsamt sieht sich hier als Ansprechpartner und Ratgeber vor Ort. Den Unternehmen muss nach aber auch schon während der Krise individuell geholfen werden. Tabus darf es dabei nicht geben. Auch vor Steuersenkungen oder sonstigen Nachlässen darf nicht zurückgeschreckt werden. Gewerbesteuerzahler müssen langfristig erhalten und Unternehmergeist gefördert werden.


Niemand weiß derzeit sicher, wie sich die Pandemie weiter entwickeln wird. Erwartet uns eine heftige zweite Welle oder spricht in ein paar Wochen schon kaum noch jemand von Corona? Ich bitte alle Menschen in Euskirchen, weiterhin vorsichtig zu sein und kein unnötiges Risiko einzugehen. Eine zweite Welle wäre für unsere Wirtschaft und auch für unsere Familien eine noch härtere Belastungsprobe.


Danken möchte ich allen, die in dieser Zeit der Entbehrungen stark geblieben sind. Bitte halten Sie alle weiter durch! Bitte nehmen Sie von unnötigen Treffen, Veranstaltungen oder Aktivitäten weiter Abstand. Die jetzige Politik der Lockerungen der Landesregierung NRW und der Weg zur Normalisierung sind nur weiter möglich, wenn die Infektionszahlen sich nicht negativ entwickeln. Jeder einzelne kann seinen Anteil dazu beitragen, dass dies der Fall ist, indem er keine unnötigen Risiken eingeht. Auf das bisher Erreichte kann man stolz sein, aber wir sind noch nicht am Ziel. Haltet weiter durch, haltet weiter Abstand!



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Sacha Reichelt

Bürgermeisterkandidat für die Stadt Euskirchen

Kontakt:

Hochstraße 34

53879 Euskirchen

Email: kontakt@reichelt2020.de

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